Oktober: Der Feldhamster

ist in Bayern schon immer nur in wärmeren Regionen vorgekommen. Er wurde aus wirtschaftlichen Gründen besonders in der Landwirtschaft intensiv verfolgt. Er fraß Felder kahl und legte sich große Wintervorräte an. Für Landwirte bedeutete das einen großen Ernteverlust auf „hamsterfreundlichen“ Feldflächen. Feldhamster konnten sich sehr stark vermehren und wurden zur Plage. Staatlich verordnete Bekämpfung war die Folge. Zusätzlich wurden von landwirtschaftlichen Organisationen Fangprämien bezahlt. Etwa ab dem Jahr 1975 begann ein dramatischer Zusammenbruch des Bestands. Landwirtschaftliche Veränderungen dürften dafür verantwortlich gewesen sein. Der heute streng geschützte Feldhamster hat in winzigen Restbeständen leider nur noch in Nordbayern überlebt.

Der Feldhamster Zeichnung
Der Feldhamster Zeichnung