März: Die Wiesenhummel

ist eine kleine heimische Hummelart. Sie gehört zu den Wildbienen, lebt sozial und betreibt Brutpflege. Ihr „Staat“ ist mit etwa 100 bis 120 Einzeltieren viel kleiner als ein Honigbienenvolk. Bereits im März suchen die überlebenden Königinnen nach einem geeigneten Nistplatz für ihr neues Volk. Die Nester finden sich oberirdisch in der Krautschicht oder auch in Löchern unter der Erde. Dort legen sie ein „Nahrungstöpfchen“ aus Nektar und Pollen an und beginnen mit der Eiablage und Brut. Aus den ersten gelegten Eiern wachsen Arbeiterinnen, später auch Drohnen heran. Bereits im August suchen die befruchteten Jungköniginnen einen Platz in der Erde zum Überwintern. Das restliche Hummelvolk stirbt im Spätherbst.

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