ALBERT GÖTTLE: Präsidentenabschied nach zehn Jahren
ENERGIEWENDE: Einsparung wird vernachlässigt
RENKEN: die besten Angelmethoden erklärt
REGIONALSEITEN GESAMT ONLINEVERSION
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Um einen genauen Überblick über die aktuelle Verbreitung des Fischotters in Bayern zu erhalten rufen wir alle bayerischen Fischer*innen im Februar 2023 dazu auf, bei einer Erhebung des aktuellen Verbreitungsgebiets des Fischotters mitzumachen.
Nur mit Grundlage dieser Daten lassen sich Aussagen über die Verbreitung und Ausbreitung des Fischotters treffen. Zudem dienen Verbreitungsdaten als Grundlage für Bestandschätzungen. Daraus resultierend können Managementstrategien erarbeitet werden.
Der Fischotter legt seine Losung gerne unter Brücken ab, deshalb kann seine Anwesenheit dort besonders gut erfasst werden. Sucht euch mindestens drei geeignete Brücken an eurem Fischwasser aus und kontrolliert sie mehrmals auf Spuren des Fischotters.
Je mehr Fischer*innen und Vereine mitmachen, desto besser wird das Ergebnis – insbesondere auch in Regionen, in denen bisher noch kein Ottervorkommen dokumentiert ist (insbesondere das westliche Bayern). Nur so lässt sich später darstellen, ab welchem Zeitpunkt sich Otter in einer vormals unbesiedelten Region etablieren.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
DOWNLOAD der Formulare für den Nachweis:

Auf die Initiative des Landesfischereiverbands und seines Vizepräsidenten Alfred Stier hat das bayerische Landwirtschaftsministerium heute ein Nothilfeprogramm für Teichwirtschaften verkündet. Im EMFF können Aquakulturbetriebe ab dem 11.1. bis zum 15.03.2023 bei der Bewilligungsbehörde (Kompetenzzentrum Förderprogramme der FüAk in Marktredwitz) die „Krisenbeihilfe“ beantragen.
Aquakulturbetriebe können einen Antrag auf Ausgleichszahlungen für die durch den Ukrainekrieg von Ende Februar bis Ende Dezember 2022 (Begünstigungszeitraum) verursachten Mehrkosten bei Energie (Benzin, Dieselkraftstoff, Strom, Heizöl und Erdgas), Futtermitteln (Getreide und sonstige Futtermittel) und Hilfsstoffen (Sauerstoff) stellen, wenn diese erheblich sind (Bagatellgrenze 3.000 €!). Es handelt sich um ein Existenzsicherungsprogramm, weshalb vorwiegend Voll-, Haupt- und größere Zuerwerbsbetriebe gefördert werden können. Betriebe, die in diesem Zeitraum weniger als 3.000 € Mehrkosten hatten, erhalten leider keine entsprechende Ausgleichszahlung.
Möglich wurde diese Unterstützung durch eine Änderung der EMFF-Verordnung (EU) Nr. 508/2014 und einer Änderung des deutschen Operationellen Programms für den EMFF, die Mitte Dezember von der EU-Kommission genehmigt wurde. Um die Aquakulturbetriebe mit den noch verfügbaren EMFF-Mitteln unterstützen zu können, hat Bayern eine eigene Richtlinie erlassen, die heute in Kraft tritt: „Richtlinie zur Gewährung von Ausgleichszahlungen im Rahmen des Europäischen Meeres- und Fischereifonds an Aquakulturbetriebe zur Bewältigung der durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verursachten Mehrausgaben“ (https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2023-4/). Alle Unterlagen und detailliertere Informationen zur Antragstellung stehen im Förderwegweiser des StMELF unter „Europäischer Meeres- und Fischereifonds (EMFF 2014 – 2020)“: (https://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/094470/index.php) zur Verfügung. Die Anträge müssen spätestens bis zum 15. März 2023 bei der EMFF-Bewilligungsbehörde eingereicht werden (Ausschlussfrist).
Darüber hinaus können Leistungen aus dem KULAP und VNP mit Verpflichtungsbeginn 2023 ebenfalls ab dem 11.1. bis 23.02.2023 beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragt werden.
Infomrationen finden sich im Förderwegweiser „Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen“: https://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/001007/index.php bzw. https://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/agrarpolitik/dateien/m_kulap_k76_k77_teichwirtschaft.pdf
Das neue KULAP-Programm „Extensive Teichwirtschaft“ (Maßnahme K76/K77) weist gegenüber dem bisherigen Programm folgende Neuerungen auf:
Alle Guten Wünsche, fröhliche Weihnachtstage und ein besinnliches Fest.
Für das neue Jahr wünschen wir viele glückliche Stunden am Wasser, Gesundheit und Erfolg.
Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euren Einsatz!
Die Geschäftsstelle des Landesfischereiverbandes ist ab dem 02.01.2023 wieder geöffnet.
Der Landesfischereiverband möchte im Rahmen des fortgeführten Fischotterprojekts
weiterhin die Fischotterseminare für Mitglieder der Fischereivereine nun auch wieder als Präsenzveranstaltungen anbieten.
Die Termine und Orte stehen nun fest.
Das Seminar wird an folgenden zwei Terminen angeboten:
Termin in Landshut:
Samstag, 21. Januar 2023 von 10:00 – 16:30 Uhr
Veranstaltungsort: Geschäftsstelle Angelsportverein Landshut/Bayern e.V.
Anzahl Teilnehmer: maximal 20 Personen
Bitte melden Sie sich für den Termin bis zum 13. Januar 2023 verbindlich an.
Termin in Creußen:
Samstag, 04. Februar 2023 von 10:00 – 16:30 Uhr
Veranstaltungsort: Vereinsheim Fischereiverein Creußen
Anzahl Teilnehmer: maximal 30 Personen
Bitte melden Sie sich für den Termin bis zum 27. Januar 2023 verbindlich an.
Den genauen Inhalt der Seminare entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.
Programm Fischotterseminar Präsenz
Anmeldungen richten Sie bitte mit Angabe des zugehörigen Fischereivereins direkt an
Frau Haydn (Tel. 089-64272647 oder E-Mail alexandra.haydn@lfvbayern.de).
Die genaue Adresse des Veranstaltungsorts wird nach der Anmeldung zugesendet.
Verpflegung wird gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gestellt.
FISCHOTTER: Hochkarätige Diskussionsrunde auf dem Landesfischereitag
WASSERKRAFT: Die Salzach darf nicht geopfert werden
FISCH DES JAHRES: Besondere Ehre für den Barsch
Zum 01.12.2022 wird die neue Datenbank des LFV Bayerns e.V. zur Nutzung freigeschalten.
Die Plattform richtet sich an unsere Mitgliedsvereine und soll dazu beitragen und ermutigen, die Digitalisierung im Bereich der Fischerei weiter zu etablieren.
Durch die benutzerfreundliche Oberfläche können die Eintragungen unkompliziert, übersichtlich vorgenommen werden – „Zettelwirtschaft“ gehört fortan der Vergangenheit an. Zudem hat der Verein die Möglichkeit, durch systematische Datenführung die Entwicklung seiner Vereinsgewässer, im Hinblick auf Gewässergüte, Besatzerfolg, oder auch Fried-/Raubfischverhältnis nachzuvollziehen. Die Datenbank liefert übersichtliche Datensätze und Graphen, die die NutzerInnen exportieren und für Vereinssitzungen, Präsentationen oder Stellungnahmen zur Gewässerökologie heranziehen können. Ab dem 01.01.2023 wird zudem das Qualitätsmanagement der AHP-Besatzmeldungen über unsere Plattform laufen. Antragsteller können über diesen Wege Auskunft über die vorgenommenen Besatzmaßnahmen ans Institut für Fischerei geben. Melden Sie sich gerne ab dem 01.12.2022 an und erkunden die neuen Möglichkeiten!
Ansprechpartner für die Datenbank ist LFV-Referentin Katharina Keiz:
katharina.keiz@lfvbayern.de
Telefon (089) 64 27 26-41
Der Fischotter breitet sich in Bayern stetig aus und stellt die Fischerei weiterhin vor neue Herausforderungen.
Zudem sind die Fischbestände in den bayerischen Seen und Flüssen bereits durch die anthropogenen Einflüsse vielerorts stark beeinträchtigt. Ein Fraßdruck durch fischfressende Arten kann dem Bestand somit zusätzlich erheblich zusetzen.
Der Landesfischereiverband Bayern nimmt sich schon seit längerem der Problematik an und bietet im Rahmen des Fischotterprojekts für seine Mitglieder Fischotterseminare an. Die Veranstaltungen werden regierungsbezirksübergreifend angeboten und ermöglichen somit einen überregionalen Austausch. Es wird über den Fischotter, die Nachweismöglichkeiten und die aktuellen Entwicklungen im bayerischen Fischottermanagement informiert.

Es sind insgesamt drei Termine geplant.
Ein Seminar wird als Online-Veranstaltung im Dezember 2022 angeboten und zwei Seminare im Januar/ Februar 2023 als Präsenzveranstaltungen. Die genauen Daten der Präsenzveranstaltungen folgen noch.
Die Online Veranstaltung findet am Samstag, den 10.12.2022 von 10:00 bis 14:30 Uhr statt.
Als Plattform dient Cisco Webex. Für die Teilnahme ist nur ein PC und ein Internetzugang notwendig. Der praktische Teil muss bei der Onlineveranstaltung leider ausfallen. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Bitte melden Sie sich für die Online-Veranstaltung bis zum 08.12.2022 verbindlich an.
Anmeldungen richten Sie bitte mit Angabe des zugehörigen Fischereivereins an:
+49 (089) 64 27 26-0
Nach Ablauf der Anmeldefrist wird der Teilnahmelink versendet.
Den Ablauf und Inhalt entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument:
Übersicht der Sonderkonditionen für Mitglieder des Landesfischereiverbands bei Unfall- und Haftpflichtverisicherung, sowie für Vermögensschadenshaftpflicht und D&O-Versicherung.
Ab sofort gibt es den neuen Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“, bei dem jeden Monat ein anderes heimisches Wildtier im Fokus steht. Er richtet sich an Schulkassen der Jahrgangsstufen 3 und 4 und lässt sich gut im Unterricht einsetzen, beispielsweise im Rahmen von „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“.
Im Bayerischen Landtag hat Kultusminister Michael Piazolo ein Exemplar des Schulkalenders erhalten. Dieser wird jährlich vom Bayerischen Jagdverband in Kooperation mit dem Landesfischereiverband Bayern herausgegeben. Bei der Übergabe waren auch Prof. Dr. Albert Göttle, Präsident des Landesfischereiverbands Bayern und Ernst Weidenbusch, Präsident des Bayerischen Jagdverbands, sowie mehrere Kinderbotschafter der beiden Verbände anwesend.
„Jeden Monat ein anderes Tier – mit schönen Fotos und kindgerechten Texten. Dazu noch Mitmach-Aktionen und Malvorlagen: Im neuen Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“ ist einiges geboten. Ich danke dem Jagd- und Fischereiverband für das tolle Produkt und die gute Zusammenarbeit und hoffe, dass viele Schulen den Kalender nutzen werden“, sagte Kultusminister Michael Piazolo.
Der Schulkalender ist aus Mitteln der Fischereiabgabe gefördert.
Bestellung:
Bayerische Grundschulen können den Kalender kostenfrei beziehen via E-Mail (mit Anzahl & Anschrift) an caroline.lindner@jagd-bayern.de.
Privatpersonen können den Kalender über die BJV Service GmbH (www.bjv-service.de) erwerben.

Bayerns Fischerinnen und Fischer diskutieren in Vilsbiburg mit Politik und Naturschutz über den richtigen Umgang mit dem Fischotter
Der erste Landesfischereitag des Landesfischereiverbands Bayern seit Beginn der Corona-Pandemie stand ganz im Zeichen des wiedererstarkten Fischotters. 200 Fischerinnen und Fischer aus ganz Bayern informierten sich über das Ausbreitungsgebiet, Bestandszahlen und Lebensweise des größten heimischen Marders.
Ganz ungetrübt ist die Freude über die Rückkehr des Fischotters aber nicht: Teichwirte klagen über massive Ertragsausfälle und Existenzängste. Einige Fischzüchter haben bereits Teiche aufgegeben, weil sie nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind. Allein für die Oberpfalz und Niederbayern haben Wissenschaftler der Universität Graz einen Bestand von mindestens 650 Fischottern ermittelt.
Auch viele Artenschützer sehen die Biodiversität in Bayerns Gewässerlandschaften gefährdet. Gerade in Ostbayern sind Fischbestände in Flüssen wie dem Regen bereits stark zurückgegangen. Aber auch Amphibien und Vögel sind vom Hunger des Fischotters betroffen.
Beim Landesfischereitag suchte eine hochkarätige Diskussionsrunde mit den Landtagsabgeordneten Dr. Petra Loibl (CSU), Gabi Schmidt (Freie Wähler) und Christian Hierneis (Die Grünen) sowie dem Vorsitzenden des Landesbund für Vogelschutz Dr. Norbert Schäffer und dem Präsidenten des Landesfischereiverbands Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle nach Lösungen für den Artenschutzkonflikt und für den Schutz der Teichwirtschaften – diese sind seit 2021 sogar immaterielles UNESCO-Kulturerbe.
Oft wird gefordert, Teichwirtschaften durch Zäune zu schützen. Dies ist jedoch aufgrund der Größe der Teiche finanziell meist nicht machbar. Da fischottersichere Zäune auch andere Tierarten vom Wasser ausschließen, scheitern Anträge zum Zaunbau nicht selten auch am Veto der Naturschutzbehörden. Der Landesfischereiverband fordert deshalb zumindest die Erprobung der Fischotterentnahme in Teichgebieten.
An den freien Gewässern könnte die Entnahme von Fischottern in sensiblen Bereichen wie Fischaufstiegsanlagen ein probates Mittel sein.
„Vor unseren Augen entfaltet sich ein Artenschutzkonflikt zu Lasten gefährdeter Fische. Wir dürfen nicht zuschauen, bis es für Huchen, Nase und Bachforelle zu spät ist, sondern müssen jetzt handeln. Der absolute Schutz des Fischotters darf nicht länger über allem stehen,“ unterstreicht LFV-Präsident Göttle. „Alle, denen am Erhalte der bayerischen Biodiversität gelegen ist, müssen ergebnisoffen und konstruktiv nach Lösungen suchen.“
Ebenfalls zu Gast war auf dem Landesfischereitag Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. Er fasst die Situation zusammen: „Der Landesfischereiverband ist ein wichtiger Partner beim Artenschutz: Flüsse, Bäche, Teiche und Seen sind wertvolle Kulturlandschaften und einzigartige Ökosysteme. Wir wollen die bayerische Kulturlandschaft umfassend erhalten, insbesondere die Teichwirtschaft in der Oberpfalz und in Franken. Dazu braucht es auch klare Regeln für den Fischotter. Die grenzenlose Ausbreitung des Fischotters ist eine Gefahr für die Biodiversität in den bewirtschafteten Teichen. Die Fisch- und Teichwirtschaft hat einen festen Platz in der bayerischen Tradition und Kultur.“
Mit einer neuen Broschüre zum Fischotter, trägt der Landesfischereiverband nun zu einer sachlichen Diskussion bei. Auf 50 Seiten sind aktuelle Erkenntnisse zum Verbreitungsgebiet und zum Bestand des Fischotters zusammengetragen. Die Autoren beleuchten die Probleme für den Artenschutz und die Teichwirtschaft, blicken auf die Situation im Ausland und stellen Lösungsmöglichkeiten vor.
Die Broschüre können Sie hier herunterladen:

Die Broschüre „Fischotter in Bayern – ein Rückkehrer mit Problemen“ beleuchtet die Bestandssituation des Fischotters, die Probleme für Teichwirtschaft und Artenschutz sowie verschiedene Lösungsansätze.
Ein Thema brennt derzeit allen Fischerinnen und Fischern auf den Nägeln: Wie soll es weiter gehen mit dem Fischotter? Der Landesfischereitag 2022 steht ganz im Zeichen dieser Frage und wir suchen gemeinsam nach Antworten. Höhepunkt wird eine Podiumsdiskussion mit den Landtagsabgeordneten Petra Loibl (CSU), Gabi Schmidt (Freie Wähler) und Christian Hierneis (Die Grünen), mit dem Vorsitzenden des Landesbund für Vogelschutz Norbert Schäffer und LFV-Präsident Albert Göttle.
Gemeinsam mit dem Fischereiverband Niederbayern und dem Kreisfischereiverein Vilsbiburg freuen wir uns auf zahlreiche Gäste und zum Abschluss des Tages auf die Festrede von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber.
Fachtagung (10.30 bis 11.30 Uhr)
Podiumsdiskussion (11:30 bis 12:30 Uhr)
Wie geht es weiter mit dem Fischotter in Bayern?
Festakt (13.30 bis 15.00 Uhr)
Der Festakt bildet den feierlichen Rahmen für die Ehrung der Fischerkönige: