Malachit-belastete Fische für Besatzmaßnahmen verkauft: Wann werden Fischereivereine informiert?

Seit einigen Tagen schlägt der Einsatz des verbotenen Stoffs Malachit hohe Wellen. Die Leidtragenden sind Fischereivereine und unschuldig betroffene Fischzüchter.

Nach Presseangaben wurden im September 2018 in einer Fischzucht im Landkreis Freising Fische mit Malachitgrün behandelt. Dies ist in der Teichwirtschaft allerdings bereits seit 2004 vollständig verboten, da das Mittel im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Es wurde früher vor allem verwendet, um Haut- und Kiemenparasiten sowie Pilzerkrankungen in der Fischzucht zu bekämpfen. Die mutmaßlich mit Malachit belasteten Fische aus der betroffenen Fischzucht wurden an Fischereivereine verkauft, die, in Unkenntnis über die Belastung der Fische, diese in ihre Gewässer besetzt haben.

Es handelt sich dabei laut Mitteilung des bayerischen Fischgesundheitsdienstes (FGD) um einen Einzelfall. Die Behörden und der FGD untersuchen regelmäßig Teichwirtschaften auf Malachit. Laut Behördenaussagen sind die bisher in Bayern registrierten positiv getesteten Fälle in der Regel auf Importware beschränkt. Die bei Fischen in der Isar festgestellte Belastung von über 300 μg/kg Fisch erklärt sich vermutlich aus der Direktbehandlung der Forellen im Teich des Verursachers. Mit Blick auf das Verursacherprinzip ist es dringend notwendig, dass der betroffene Züchter für lückenlose Aufklärung sorgt.

Situation der Fischereivereine

Das zuständige Landratsamt Freising ist aktuell bemüht, alle Kunden der betroffenen Fischzucht zu informieren. Es ist dringend notwendig, Transparenz herzustellen und die Vereine über mögliche Konsequenzen zu informieren. Schließlich werden die Fische wieder gefangen und dann gegessen.

Fischereivereinen, die nicht ausschließen können, dass sie von dem betroffenen Züchter kontaminierte Fische gekauft haben, sollen sich an ihre Lieferanten wenden oder im Zweifel Fische beim Fischgesundheitsdienst untersuchen lassen. Sollten Fische positiv auf Malachitgrün getestet werden, müssten die Angler über die möglichen Risiken aufgeklärt werden.

Forderungen aus der Politik, nun die Fischerei an betroffenen Strecken vorsorglich auszusetzen, sind nicht verhältnismäßig. Betroffen sind im aktuellen Fall ausschließlich Forellen, die nur einen Teil des Fischartenspektrums darstellen. Fischarten wie Hecht, Barsch oder Karpfen können grundsätzlich bedenkenlos verzehrt werden. Umso wichtiger ist es, dass die betroffenen Vereine schnellstmöglich informiert werden.

Situation der Fischzüchter

Die Behörden haben im Zuge der Ermittlungen zahlreiche Fischzuchten in ganz Bayern untersucht, so beispielsweise auch die Fischzucht Mauka des Landesfischereiverbands. Bereits seit Jahren untersucht die Fischzucht Mauka laufend auf freiwilliger Basis auf Malachitgrün und ist aktuell wie in der Vergangenheit frei von Malachit. Problematisch ist die Situation für Fischzuchten die unterhalb des Verursachers liegen, da durch den natürlichen Zufluss der Schadstoff unverschuldet in ihre Anlage gelangen kann. Dies hat dazu geführt, dass zwei Fischzüchter völlig unschuldig ihre Anlagen zwischenzeitlich sperren mussten. Ein enormer finanzieller Schaden.

Wie geht es nun weiter?

Die Ergebnisse der Untersuchungen bleiben abzuwarten. Allerdings muss geprüft werden, ob in Zukunft bei dem begründeten Verdacht, dass belastete Fische in die Gewässer eingesetzt wurden, die Angler prophylaktisch gewarnt werden.

Weiterführende Informationen:

Stellungnahme des Landratsamts Freising: https://www.kreis-freising.de/pressemitteilungen/details/news/detail/News/stellungnahme-des-landratsamtes-freising-zu-mit-malachitgruen-belasteten-fischen.html

Chronologie des Falls (zusammengestellt vom LRA Freising): https://www.kreis-freising.de/pressemitteilungen/details/news/detail/News/weitere-informationen-und-chronologie-zu-mit-malachitgruen-belasteten-fischen.html

Der Natur verpflichtet – Wasser unser kostbarstes Gut!

Gemeinsam stark im Schutz für unsere bayerische Heimat und deren Gewässer

Bayern zeichnet sich durch seine malerischen Wälder, unzähligen Gebirgslandschaften, aber auch sanft geschwungenen Hügel, saftigen Wiesen, klaren Seen und zahlreichen Wasserläufe aus. Zusammen mit dem Landesfischereiverband Bayern hat sich Kondrauer zum Ziel gesetzt, besonders diese bayerischen Gewässer zu schützen und zu erhalten. „Der nachhaltige Schutz unserer bayerischen Heimat, insbesondere seiner Flüsse, Teiche und Seen liegt uns besonders am Herzen“, erklärt Jonas Seidl, Geschäftsführender Gesellschafter des Kondrauer Mineralbrunnens. „Wasser ist unser kostbarstes Gut und ein Produkt der Natur. Dieses zu schützen und dessen Reinheit sicherzustellen, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Wir unterstützen deshalb mit unserem Engagement Arten- und Gewässerschutzprojekte des Landefischereiverbands Bayern. So sorgen wir gemeinsam für einen nachhaltigen Beitrag zum Erhalt unserer bayerischen Natur.“

„Wir freuen uns sehr, mit Kondrauer einen Partner gewonnen zu haben, der unsere Liebe für die bayerischen Gewässer teilt“, so LFV-Präsident Albert Göttle. „Sauberes Wasser und ein intakter Lebensraum sind von besonderer Bedeutung für unsere Heimat. Der LFV setzt sich seit langem dafür ein, diese Markenzeichen Bayerns zu erhalten. Schön, ein so traditionsreiches Unternehmen wie Kondrauer an unserer Seite zu wissen.“

Seminar: Gewässerwart Plus

Beinahe täglich werden in Bayern Nutzungen im und am Gewässer beantragt. Ob Aus- und Einleitungen, Uferbegradigung oder Hochwasserschutz; in der Regel ist dies mit Auswirkungen auf das Gewässer und letztlich auch die Fischerei verbunden. Wir Fischer sind folglich immer mehr gefordert, in den entsprechenden Antrags‐Verfahren gegenüber Behörden die Interessen von Naturschutz und Fischerei zu vertreten. Das gebietet nicht allein das Naturschutzgesetz, sondern auch die Pflicht zur fischereilichen Hege.

Im Frühjahr bietet der LFV deshalb ein Seminar zur Fortbildung von Gewässerwarten an. Ein Schwerpunkt ist die Bewertung von verschiedenen Eingriffen in den Gewässerhaushalt und deren Wirkung. Sie erfahren ferner Grundlagen über die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Anfertigung von fischerei‐ und naturschutzfachlichen Stellungnahmen im Rahmen einer zeitgemäßen fischereilichen Hege.

Der Kurs richtet sich speziell an Gewässerwarte, die im Rahmen ihres Aufgabenfeldes die fachliche Schnittstelle zwischen Fisch, Gewässer und menschlichen Einflüssen darstellen.

Haben Sie Lust, neben Fischbesatz und Fanglistenauswertung auch einmal ein anderes, wichtiges Instrument der Hege kennenzulernen? Dann melden Sie sich beim LFV Bayern an.

Hinweise
Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Teilnehmer pro Seminar aus technischen Gründen auf 15 begrenzt ist. Normale Kenntnisse im Umgang mit dem PC (Internet) sind von Vorteil.

Anmeldung
Anmeldung bitte bis spätestens 5.3.2019 unter Angabe von

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E-Mail-Adresse
Verein
Telefonnummer für Rückfragen

an:

Landesfischereiverband Bayern e.V., Mittenheimer Str. 4, 85764 Oberschleißheim

oder per E‐Mail an:
poststelle@lfvbayern.de
Stichwort: „Gewässerwart‐Plus“

 

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Ordentliche Mitgliederversammlung

13. April 2019 @ 9:00 13:00

Die Ordentliche Mitgliederversammlung ist das höchste Beschlussgremium des Landesfsichereiverbands. Die Delegierten der Bezirksfischereiverbände treffen sich jährlich zur Entlastung des Präsidiums und zur Diskussion über den Haushaltsplan.

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Veranstalter

Bürgerzentrum Oberschleißheim

Theodor-Heuss-Straße 29
Oberschleißheim, 85764 Deutschland
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Fisch im Musem

10. April 2019 @ 18:00 21:00

Der Fisch des Jahres auf Stippvisite in Bayern

Ob der Atlantische Lachs jemals wieder nach Bayern zurückkehren wird ist noch völlig ungewiss. Gewiss ist, dass er heuer unser Gast zu Fisch im Museum sein wird. Der Lachs gehört zu den wohl bekanntesten Fischarten, auch kulinarisch. Leider ist weit weniger bekannt, dass menschliche Aktivitäten die Lebensräume dieser Art zerstört haben. Die Struktur der Gewässer, die mangelnde Durchgängigkeit, wie auch das Fehlen von Laichhabitaten in den Oberläufen erschweren die Wiederansiedlung dieser attraktiven Fischart. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres sollen die gemeinsamen Anstrengungen der Fischerei zur Rückkehr dieser Art unterstützt werden. Unser norwegischer Gast, der Fischereifachberater und Fliegenfischer Leif Magnus Saetem, berichtet Interessantes und Wissenswertes aus seinen Lachs-Feldforschungen. Kochbuchautor und Foodstylist Sven Christ präsentiert im Anschluss raffinierte Häppchen mit Lachs & Co. Dem Sushi Experten, Jürgen Schmid, können Sie bei der Zubereitung seiner Lachs Maki und Nigiri Sushi über die Schulter sehen. Freuen Sie sich auf einen geselligen, informativen und kulinarischen Abend mit dem LFV Bayern, dem Fischereiverband Oberbayern und dem Verein „Die Isarfischer“. Eintritt und Probierhappen frei.

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Veranstalter

Deutsches Jagd- und Fischereimuseum

Neuhauser Straße 2
München, 80331 Deutschland
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Hotspot-Projekt „Alpenflusslandschaften“: Bestandstützende Maßnahmen zugunsten der Ammersee-Seeforelle

Für das vom Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bayerischen Naturschutzfond geförderte Hotspot-Projekt „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“ suchen wir im Zeitraum 2019/2020 Unterstützung bei der Durchführung im Teilprojekt 

„Wiederaufbau einer Seeforellenpopulation in der Ammer – Bestandstützende Maßnahmen zugunsten der Ammersee-Seeforelle“

Beschreibung:

In der „Roten Liste gefährdeter Tiere Bayerns“ wird die Seeforelle (Salmo trutta morpha lacustris) als „stark gefährdet“ eingestuft (LfU 2003). Wanderhindernisse, verkürzte Aufstiegsstrecken sowie fehlende Laich- und Jungfischlebensräume erlauben es vielerorts nicht mehr, dass sich ausreichend hohe Jungfischdichten aus der Naturverlaichung der Seeforellenbestände bilden.

Aus diesem Grund führt der Landesfischereiverband Bayern e.V. im Gewässereinzugsgebiet der Ammer im LK Weilheim-Schongau ein mehrjähriges Besatzprogramm zur Erbrütung von Seeforellen durch. Nähere Angaben zu Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen finden Sie in beigefügtem Leistungsverzeichnis.

An unseren zukünftige/-n Auftragnehmer/-in stellen wir folgende Anforderungen:

  •  Ausbildung mit fischereifachlichem Hintergrund
  • Kenntnisse über die für Mitteleuropa typische Gewässer- und Fischarten sowie deren aktuelle Situation
  • Praktische Erfahrung mit der Fischaufzucht von Salmoniden. Einrichtungen zur Zwischenhälterung unterschiedlicher Entwicklungsstadien von Seeforellen sind von Vorteil
  • hohes Maß an Selbständigkeit
  • gutes Koordinationsvermögen sowie hohes Maß an Zuverlässigkeit
  • sicheres Auftreten und Kommunikationsvermögen gegenüber Vertretern von Behörden, Verbänden und Fischereivereinen
  • hohe zeitliche Flexibilität, Bereitschaft auch an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten
  • gute Kenntnisse am PC (MS Office)
  • Führerschein KFZ
  • Elektrofischereischein

Eine bereits vorhandene Berufserfahrung aus einer vergleichbaren oder ähnlichen Tätigkeit wäre wünschenswert. Die Einbringung eigener Ideen sowie ein gewisses Maß an Kreativität sind ausdrücklich erwünscht.

Nähere Angaben zu Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen finden Sie in beigefügtem Leistungsverzeichnis:

Sofern Sie Interesse an der Durchführung des dazu vorgesehenen Auftrags haben, bitten wir Sie um ein schriftliches Kosten-Angebot bis zum 24. Februar 2019,

vorzugsweise per E-Mail an poststelle@lfvbayern.de mit dem Betreff „Bewerbung Hotspot“

oder postalisch an

Landesfischereiverband Bayern e.V.,
Mittenheimer Str. 4
85764 Oberschleißheim
z. Hd. Herr Patrick Türk

Einen Überblick über das Hotspot-Rahmenprojekt finden Sie unter www.alpenflusslandschaften.de bzw. auf der Website des Bundesprogramms www.biologischevielfalt.de

Für Fragen oder Anregungen zur Durchführung des Auftrages, wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner im Referat III (Fischerei, Gewässer- und Naturschutz):

Patrick Türk
E-Mail: patrick.tuerk@lfvbayern.de
Tel:  089-64 27 26 28
Fax: 089-64 27 26 66

Rückblatt

Ausführliche Informationen zu den Tierarten finden sie unter: www.jagd-bayern.de oder www.lfvbayern.de

Herausgeber: Bayerischer Jagdverband e.V., Hohenlindner Str. 12, 85622 Feldkirchen
Landesfischereiverband Bayern e.V., Mittenheimer Str. 4, 85764 Oberschleißheim

Redaktionskonferenz und didaktisches Konzept: Thomas Funke, Dr. Joachim Reddemann,
Thomas Schreder, Steffi Schütze, Anita Weimann, Jürgen Weißmann, Dirk Waltmann

Texte: Wildtiere: Jürgen Weißmann / Fische: Dr. Franz Geldhauser, Steffi Schütze und Thomas Funke Grafische Gestaltung der Tierskizzen: Dr. Jörg Mangold

Herstellung: Wenng Druck GmbH, Breslauer Str. 7, 91550 Dinkelsbühl, www.wenng.de

Verkauf: BJV-Service GmbH, Hohenlindner Str. 12, 85622 Feldkirchen, Telefon: 0 89 – 99 02 34 – 22

Gefördert aus Mitteln der Jagd- und Fischereiabgabe

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Dezember: Die Rutte

pflanzt sich in den Wintermonaten fort und benötigt hierfür Wassertempe-raturen unter 4° C. Sie gehört zu den sogenannten Freiwasserlaichern. Sie entlassen ihre mehrere Millionen Eier in das freie Wasser. Diese haben anfangs eine Ölkugel eingeschlossen, sodass sie im Wasser schweben und auch mit der Strömung abgetrieben werden können. Hier sind sie eine wichtige Nahrung für Jugendstadien anderer Fischarten. Die frisch geschlüpften Ruttenlarven sind so winzig, dass sie Planktonkrebse wie Wasserflöhe oder Hüpferlinge wegen ihrer Größe noch nicht fressen können. Ihre erste Nahrung besteht aus Larven der Planktonkrebse, den sogenannten Naupliuslarven. Der Rückgang der 30 bis 60 Zentimeter großen Rutte liegt, wie so oft, in der Zerstörung ihres Lebensraumes. Da sie während der Laichzeit auch tagaktiv ist, fällt sie auch gern fischfressenden Vögeln zum Opfer.

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November: Der Igel

ist vielen Menschen leider nur als Opfer des Straßenverkehrs bekannt. Sein Stachelkleid, das ihn in vielen bedrohlichen Situationen zuverlässig schützt, versagt als Schutz gegen tonnenschwere Fahrzeuge. Alle Igel leiden unter Parasitenbefall. Als kleines, nachtaktives Raubtier ernährt er sich von Schnecken, Würmern, Insekten, Mäusen und anderem Kleingetier. Den Tag verschläft der Igel in Nestern, die er sich in Hecken oder Reisighaufen baut. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen, die rundum mit Stacheln bewehrt ist. So sind Kopf, Beine und Bauch vor Angriffen bestens geschützt. Frostige, kalte Jahreszeiten überlebt er im Winterschlaf unter Laub und Reisig. Seine angefressenen Körperfettvorräte halten ihn am Leben.

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Oktober: Die Stockente

ist eine echte Kulturfolgerin. Nahe-zu überall in Städten und Dörfern, wo Wasser vorkommt, stellt sie sich ein und brütet. Durch diese Nähe zu Menschen verkleinert sich ihre Fluchtdistanz bis auf wenige Meter. Futter nimmt sie gern, wobei man wissen muss, dass sie als Wildtier darauf nicht angewiesen ist. Von Natur aus ist die Stockente Allesfresserin mit Schwerpunkt auf Pflanzennahrung. Ihr Gelege besteht aus acht bis zehn Eiern und wird erst nach Ablage des letzten Eis bebrütet. Wenn die Ente das Gelege verlässt, deckt sie es ab. Nach vier Wochen schlüpfen die Küken nahezu gleichzei-tig und verlassen das Nest für immer. Sie können sofort schwimmen und tauchen und werden von der Mutter noch zwei Monate geführt.

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September: Beim Dreistachligen Stichling

st die Aufzucht der Jungen „Männersache“. Im Frühjahr baut das prächtig gefärbte Männchen aus Wasserpflanzen ein Nest. Nähert sich ein paarungsbereites Weibchen, vollführt es einen Zick-Zack-Tanz. Ist das Weibchen mit dem Nest und dem Revierinhaber zufrieden, folgt es ihm in das Nest. Die Eiablage wird durch das „Schnauzentremolo“ ausgelöst. Hier trommelt das Männchen mit der Schnauze gegen den Bauch des Weibchens. Nach dem Ablaichen wird das Weibchen aus dem Revier verjagt. Diesen Ablauf wiederholt das Männchen so oft, bis mehrere Weibchen bis zu 1000 Eier in sein Nest gelegt haben. Damit sich diese gut entwickeln, fächelt es sauerstoffreiches Wasser durch das Nest und attackiert jeden, der zu nahe kommt. Bei Gefahr nimmt es die geschlüpften Larven zum Schutz ins Maul. Die fünf bis acht Zentimeter großen Stichlinge leben gesellig und sind in Still- und Fließgewässern sowie im Süß- und im Salzwasser anzutreffen.

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August: Der Waldkauz

bleibt für die meisten Menschen unsichtbar, aber durch seinen weit klingenden Ruf doch erfahrbar. Er gehört zu den Eulen und steht unter strengem Schutz. Die drei bis fünf Eier werden meist in einer Baumhöhle abgelegt und vom Weibchen ausgebrütet. Die Brut beginnt bereits nach Ablage des ersten Eies und dauert jeweils etwa vier Wochen. Die Käuzchen schlüpfen dadurch nicht gleichzeitig sondern innerhalb einer Woche. Futter trägt das Männchen heran. Erst wenn im Alter von neun Tagen der Jüngste die Augen öffnet, beginnt auch das Weibchen mit der Futterbeschaffung. Mit etwa vier Wochen verlassen die Jungvögel die Höhle, turnen auf Ästen umher und werden noch längere Zeit gefüttert.

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Juli: Die Mühlkoppe

sieht einer erwachsenen Koppe bereits sehr ähnlich. Charakteristisch sind der große Kopf, das breite Maul mit den wulstigen Lippen und die großen Brustflossen. Ausgewachsen ist die Mühlkoppe sieben bis zehn Zentimeter groß. Ist die Zeit gekommen, selbst für Nachwuchs zu sorgen, werben die Männchen mit heftigem Kopfnicken um die Gunst der Weibchen. Diese heften ihre Eier gerne in höhlenähnliche Verstecke. Nach der Befruchtung bewacht das Männchen das Gelege und fächelt mit den großen Brustflossen ständig frisches Wasser zu. Trotz Brut-pflege ist die Mühlkoppe in vielen Flüssen selten geworden. Schuld daran sind vor allem die vielen Wanderhindernisse. Da die Koppe keine Schwimmblase besitzt, ist sie ein schlechter Schwimmer. Selbst kleine Hindernisse sind für sie unüberwindbar. Eine Wiederbesiedelung flussaufwärts gelegener Lebensräume dauert oft Jahre und gelingt in machen Gewässern aus eigener Kraft nicht mehr.

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Juni: Der Fuchs

ist äußerst anpassungsfähig und kommt als Kulturfolger überall vor. Die durchschnittlich vier bis sechs Welpen werden im Bau gewölft. Sie sind etwa so groß wie Maulwürfe und grau behaart. Ab dem zwölften Tag erst öffnen sie die Augen. Bis zu dieser Zeit bleibt die Fähe ständig bei den Welpen, dann kommt sie nur noch in Abständen in den Bau, um sie zu säugen. Bald würgt sie nun auch vorverdaute Nahrung hervor und leitet damit die Ernährungsumstellung ein. Mit etwa vier Wochen kann man die Welpen spielend und miteinander balgend vor dem Bau antreffen. Dorthin bringt ihnen die Fähe nun auch die Beutetiere, um die ein heftiges Gezerre entsteht. Bei jeder Störung verschwinden sie blitzschnell im sicheren Bau.

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