Aktuelle Regeln zum Infektionsschutz

Neue Möglichkeiten: 3G, 3G+ und 2G

Seit dem 2. September ist die Vierzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) in Bayern in Kraft, die am 9. November geändert wurde. Hier finden Sie einen Überblick zu den aktuell gültigen, die Fischerei betreffenden Regelungen (Stand: 12.11.2021).

Aktuelle Rechtsgrundlagen

Neue Grundsätze und Rahmenbedingungen

  • 3G Regel bei 7-Tage Inzidenz über 35, keine Kontaktbeschränkungen
  • OP-Maske, statt FFP2 (Grundsatz: Drinnen mit Maske, draußen ohne)
  • Krankenhausampel als neuer Leitindikator
  • Freiwilliges 2G bzw. 3G+

Fischerei

Das Angeln ist ohne Einschränkungen erlaubt.

Abstandsgebot und Maskenpflicht

Die Krankenhausampel steht bayernweit auf rot, daher gilt wieder die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Außerdem wird wie folgt differenziert:

  • Unter freiem Himmel gibt es generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).
  • In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind.
  • Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.

Veranstaltungen bis 1.000 Personen:

Große Veranstaltungen sind möglich. In Gebäuden und geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Die Maskenpflicht gilt nicht am festen Sitz- oder Stehplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird.

Unter freiem Himmel gibt es generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche.

Bei Veranstaltungen mit 100 bis 1.000 Personen hat der Veranstalter ein individuelles Infektionsschutzkonzept auszuarbeiten und zu beachten. Bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab vorlegen.
 

Freiwillig schärfere Regeln für Veranstaltungen:

Vereine können freiwillig schärfere Zugangsbeschränkungen festlegen, sprich Zugang nur für Geimpfte und Genesene (2G) oder zusätzlich für Personen mit gültigem PCR-Test (3G+). In diesem Fall entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske, ebenso wie das Abstandsgebot.

2G:

  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene
  • Kinder unter 12 Jahren haben auch bei 2G Zutritt unabhängig von ihrem Impfstatus.
  • Kinder ab 12 Jahren haben nur dann Zutritt, wenn sie geimpft sind.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, kann der Zugang bei Vorlage eines PCR-Tests ausnahmsweise gewährt werden. Die medizinischen Gründe müssen vor Ort durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden. Die Bestätigung muss den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten.

3G+:

  • Zutritt für Geimfpte und Genesene
  • Personen die über einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) verfügen, dürfen teilnehmen.
  • Schülerinnen und Schüler ab 12 haben (weil in der Schule regelmäßig getestet) auch bei 3G+ Zutritt unabhängig von ihrem persönlichen Impfstatus. Sie benötigen keinen gesonderten Testnachweis.

Voraussetzungen 2G/3G+:

  1. Besucher müssen auf die Zugangsbeschränkungen deutlich erkennbar hingewiesen werden
  2. Wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung jeder Einzelperson, um sicherzustellen, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt erhalten
  3. Die Absicht zur Anwendung von 2G/3G+ muss der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab angezeigt werden.

 

Kontaktdatennachverfolgung:

Zu dokumentieren sind jeweils Namen und Vornamen, eine Anschrift und eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes.

Vereinsversammlungen

Vereinsversammlungen sind weiterhin möglich, aber nur unter Einhaltung der 2G-Regel. Rein interne Gremiensitzungen – wie etwa eine Vorstandssitzung – sind auch bei roter Krankenhausampel ohne 3G-Nachweis möglich.

Vorbereitungskurse zur Fischerprüfung

Vorbereitungskurse sind in Präsenzform unter Einhaltung der 3G Regel zulässig. Kontaktbeschränkungen sind entfallen. Neuer Standard ist die medizinische Maske (OP-Maske). Während der Vorbereitungslehrgänge ist zwischen allen Beteiligten am Präsenzkurs ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten sowie auf Handhygiene und gute Belüftung von Innenräumen zu achten. Die Maskenpflicht am Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz entfällt, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen.
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 35 überschritten wird, ist bei Vorbereitungslehrgängen, die 3G-Regel zu beachten: In geschlossenen Räumen dürfen nur Personen teilnehmen, wenn diese

  • vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind,
  • einen Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion vorlegen, welcher nicht älter als 6 Monate ist,
  • oder einen negativen Corona-Test vorlegen, PCR-Test (höchstens 48 Stunden alt), POC-Antigentest (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden) oder einen Selbsttest, der unter Aufsicht des Kursleiters durchgeführt wurde.

Die Durchführung des Praxisteils ist outdoor ohne Einschränkungen möglich.

Fischerprüfung

Der Abstand von 1,5 m zwischen den Prüflingen ist weiterhin einzuhalten. Es besteht keine Maskenpflicht am Prüfungsplatz und keine Zugangsbeschränkung.

  • Die Maskenpflicht am Sitzplatz entfällt, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.
  • Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen.
  • Es ist auf die Handhygiene zu achten.
  • In geschlossenen Räumen ist auf eine ausreichende Belüftung zu achten.

Besondere Regelungen für Kinder:

  • Kinder unter 6 Jahren sind von der Test- und Maskenpflicht befreit
  • Schulpflichtige Kinder benötigen keinen gesonderten Testnachweis, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden
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