Ausgangsbeschränkung und Fischerei in Bayern

Am Samstag, 21.3., tritt die von Ministerpräsident Markus Söder angekündigte Ausgansbeschränkung für Bayern zur Eindämmung der Corona-Epidemie in Kraft. Wie das Landwirtschaftsministerium auf seiner Homepage mitteilt, bleibt das Fischen trotzdem erlaubt – aber nur alleine und in der Nähe des Wohnortes:

Jagen, Angeln, Teichwirtschaft und Imkerei (Stand: 2.4.2020)

Können Angler und Jäger weiter ihrer Passion nachgehen?

“Das Verlassen der Wohnung ist für Sport und Bewegung an der frischen Luft erlaubt. Angeln und Jagen – allein oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt – sind weiterhin erlaubt, gemeinschaftlich jagen und Gemeinschaftsfischen dagegen nicht.”

“Bei größeren Fahrtstrecken zu Angelgewässern ist der Zweck der Ausgangsbeschränkung zu berücksichtigen. Dieser besteht darin, unter dem Aspekt des Gemeinwohls zu Hause zu bleiben, nur mit triftigem Grund die eigene Wohnung zu verlassen und auf diese Weise die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Ausflüge an entfernt liegende Flüsse und Seen laufen diesem Zweck zuwider. Sport und Bewegung an der frischen Luft sind daher in der unmittelbaren näheren Umgebung zum Wohnort durchzuführen. Selbstverständlich gilt dies auch für das Angeln.”

Weitere Informationen zur Ausgangsbeschränkung finden Sie hier: https://www.stmelf.bayern.de/ministerium/241613/

Informationen zur Fischerprüfung

Fischbesatz

Fischbesatzmaßnahmen durch Teichwirte sind grundsätzlich möglich, begründet mit der beruflichen Tätigkeit und dem Tierwohl. Der Besatz am Gewässer sollte soweit möglich nur vom eigenen Personal durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.lfl.bayern.de/ifi/

Fischbesatz bei Vereinen

Aufgrund der Komplexität in den Allgemeinverfügungen und den Vollzugshinweisen kann nicht alles geregelt werden. Die Regel für Berufsteichwirte gelten für Vereine mit eigenen Zuchtanlagen daher natürlich nur eingeschränkt. Da die Fische aber häufig schon alleine aus Tierschutzgründen aus den Zuchtteichen müssen, besteht aus unserer Sicht auch bei Vereinen ein triftiger Grund für den Besatz ud das Verlassen der Wohnung.

Beim Besatz wäre dabei grundsätzlich zu beachten, dass die Fische möglichst mit Behältnissen eingebracht werden, die von einer Person getragen werden können oder ggf. auf andere Besatzmöglichkeiten zurückgegriffen wird (z.B. Verwendung von Rutschen). Sie müssen Kontakte minimieren, also so wenige Teilnehmer wie möglich. Beachtung der derzeit allgemein gültigen Hygienemaßnahmen (Abstand von mind. 1,5 – 2 Meter, kein Händeschütteln, Niesen/Husten in Ellbogenbeuge usw.). Aus der Besatzmaßnahme darf kein „soziales Vereinsevent“ werden, d.h. die damit zusammenhängenden Arbeiten sind auf das erforderliche Maß zu reduzieren und Anschluss fährt jeder wieder heim, ohne gemütliches Beisammensein.

Weiter Informationen unter www.lfl.bayern.de/ifi/

Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf den Seiten des

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